✨ Wenn Durchhalten dich müde macht
- Britta Hülder
- 17. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
🌿 Vielleicht liest du diese Zeilen zwischen zwei Terminen. Oder spät abends, wenn es endlich ruhig wird und du kurz innehältst.
Da ist etwas in deinem Leben, das sich schon länger schwer anfühlt. Ein Projekt. Eine Aufgabe. Eine Rolle, die du übernommen hast.Und obwohl du spürst, dass sie dir nicht mehr guttut, machst du weiter.
Weil du verantwortungsvoll bist. Weil andere sich auf dich verlassen. Weil Aufgeben für dich nach Scheitern klingt.
Heute möchte ich dir etwas sagen, das sich vielleicht erst ungewohnt anfühlt –aber unglaublich entlastend sein kann: Du darfst auch aufgeben.
💡 Warum uns das so schwer fällt
Du bist jemand, der viel trägt. Du führst, organisierst, hältst zusammen – im Job und auch privat.Du willst es richtig machen. Für andere. Und für dich selbst.
Genau deshalb fällt dir Aufgeben so schwer.Denn in dir arbeitet ein starker innerer Antreiber:„Halte durch.“ „Zieh es zu Ende.“ „Andere schaffen das doch auch.“
Vielleicht meldet sich sogar ein schlechtes Gewissen, sobald du nur daran denkst, etwas loszulassen. Die Angst, egoistisch zu sein. Oder zuzugeben, dass du dich verrannt hast.
Doch was, wenn nicht das Aufgeben das Problem ist – sondern das ständige Übergehen deiner eigenen Grenzen?
🌿 Wie Aufgeben auf Klarheit, Leichtigkeit und Resilienz wirkt
Viele Frauen, mit denen ich arbeite, sagen irgendwann:„Eigentlich läuft alles – aber ich fühle mich innerlich leer.“
Das passiert, wenn du zu lange gegen dein eigenes Gefühl arbeitest. Wenn du stark bist, obwohl du müde bist. Wenn du funktionierst, obwohl dein Körper längst Signale sendet.
Aufgeben kann dann etwas Entscheidendes bewirken:
Klarheit, weil du ehrlich hinschaust, was dir wirklich noch entspricht.
Leichtigkeit, weil du aufhörst, etwas künstlich am Leben zu halten.
Resilienz, weil du lernst, dich selbst ernst zu nehmen – nicht erst, wenn nichts mehr geht.
Aufgeben heißt nicht, dass du versagt hast. Es heißt, dass du Verantwortung für dich übernimmst.
🪄 Mein persönlicher Tipp für dich
Stell dir diese eine Frage – ganz ruhig, ohne sie zu bewerten:
„Würde ich mich heute nochmal bewusst dafür entscheiden?“
Wenn die Antwort Nein ist, ist das kein Urteil über dich.Es ist ein Hinweis. Und Hinweise darfst du ernst nehmen.
✍️ Eine kleine Übung
Nimm dir fünf Minuten und schreibe die folgenden Sätze zu Ende – ohne sie schönzureden:
Ich halte noch fest an …
Es kostet mich …
Ich bleibe, weil …
Wenn ich loslassen würde, hätte ich Angst vor …
Und gleichzeitig wünsche ich mir …
Lies deine Antworten langsam und vielleicht auch laut. Spüre dem nach, was sich zeigt.Dein Bauch weiß oft mehr als dein Kopf.
🌞 Abschlussgedanken
Du musst nichts zu Ende bringen, nur weil du es einmal begonnen hast.Du darfst anhalten. Du darfst umkehren. Du darfst neu entscheiden.
Manchmal ist Aufgeben kein Ende, sondern der Moment, in dem du dir selbst wieder zuhörst.
Wenn du gerade an so einem Punkt stehst – zwischen Durchhalten und Loslassen,zwischen Pflichtgefühl und innerer Wahrheit – dann musst du damit nicht allein bleiben.
Ich begleite dich gern dabei, Klarheit zu finden und einen Weg zu wählen, der dir wieder Kraft gibt. Du darfst auch aufgeben. Und genau darin kann deine nächste Stärke liegen.❤️
Wenn du möchtest, begleite ich dich gerne auf deinem Weg, diese inneren Ressourcen noch bewusster zu nutzen. Gemeinsam können wir daran arbeiten, mehr Klarheit, Leichtigkeit und Resilienz in dein Leben zu bringen.
Ich freue mich, dich auf deiner Reise zu begleiten!
bis dahin... herzliche Grüße und Schultern runter, atmen, lächeln
Britta Hülder




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