🎯 Große Ziele scheitern, weil dein Alltag längst voll ist
- Britta Hülder
- vor 6 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Vielleicht kennst du das auch:Du nimmst dir etwas vor – endlich regelmäßig Pausen, mehr Bewegung, Zeit für dich, achtsamer leben. Und am Anfang fühlt sich alles stimmig an. Hoffnungsvoll. Klar. Doch dann kommt der Alltag dazwischen. Termine. Verpflichtungen. Müdigkeit. Verantwortung. Und das große Ziel rutscht leise wieder nach hinten – bis es sich irgendwann wie ein weiterer Beweis anfühlt, dass du es „nicht geschafft hast“.
Dabei liegt das Problem nicht bei dir. Sondern bei der Größe dessen, was du dir zumutest.
💡 Warum uns große Ziele oft schwerfallen
Große Ziele verlangen nach:
Zeit, die wir nicht haben
Energie, die wir schon verbraucht haben
Konstanz in einem Leben, das selten konstant ist
In meinen Coaching begegnen mir oft Frauen, die denken: Wenn ich es richtig machen will, dann ganz. Ganz oder gar nicht. Hoch oder gar nicht. Perfekt oder besser lassen.
Doch dieser Anspruch übersieht etwas Wesentliches: Dein Nervensystem braucht Sicherheit – nicht Überforderung. Dein Alltag braucht Entlastung – nicht zusätzliche Projekte.
🌿 Wie kleine Rituale auf Klarheit, Leichtigkeit & Resilienz einzahlen
Kleine, machbare Rituale wirken leise.Aber genau darin liegt ihre Kraft.
Klarheit entsteht, weil kleine Rituale dich immer wieder kurz zu dir zurückholen
Leichtigkeit stellt sich ein, weil kleine Rituale nichts verlangen, was du nicht geben kannst
Resilienz wird gestärkt, weil kleine Rituale Stabilität schaffen – auch an schwierigen Tagen
Ein Ritual ist kein Ziel. Es ist eine Verabredung mit dir selbst, die du auch dann halten kannst, wenn das Leben laut wird.
Nicht „ab morgen jeden Tag meditieren“. Sondern: ein bewusster Atemzug, bevor ich in den nächsten Termin gehe.
🪄 Mein persönlicher Tipp für dich
Frag dich nicht: Was müsste ich tun, damit es richtig gut wäre?
Sondern: Was ist das Kleinste, das heute möglich ist – ohne mich zu überfordern?
Wenn es sich fast zu einfach anfühlt, bist du auf dem richtigen Weg.
✍️ Eine kleine Übung
Nimm dir einen Moment und vervollständige diesen Satz – ganz ehrlich, ohne Anspruch:
In meinem aktuellen Alltag ist ein liebevolles Ritual für mich …
Zum Beispiel:
drei bewusste Atemzüge am offenen Fenster
eine Tasse Tee ohne Handy
eine Hand auf dem Herzen, bevor ich abends das Licht ausmache
Wichtig ist nicht was es ist.Wichtig ist, dass es DIR dient – nicht deinem inneren Antreiber.
🎋 Abschlussgedanken
Du musst dein Leben nicht umkrempeln, um gut für dich zu sorgen. Du darfst anfangen, es sanft zu durchweben.
Mit kleinen Momenten. Mit Verlässlichkeit statt Ehrgeiz. Mit Ritualen, die bleiben dürfen – auch an unperfekten Tagen.
Vielleicht ist genau das heute dein nächster, stimmiger Schritt. Nicht größer. Sondern ehrlicher ❤️
Wenn du möchtest, begleite ich dich gerne auf deinem Weg, diese inneren Ressourcen noch bewusster zu nutzen. Gemeinsam können wir daran arbeiten, mehr Klarheit, Leichtigkeit und Resilienz in dein Leben zu bringen.
Ich freue mich, dich auf deiner Reise zu begleiten!
bis dahin... herzliche Grüße und Schultern runter, atmen, lächeln
Britta Hülder




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