✨ Du kannst achtsam und gleichzeitig aktiv sein
- Britta Hülder
- 16. Okt.
- 2 Min. Lesezeit
Lange dachte ich, Achtsamkeit bedeute Stille. Langsamkeit. Zurücklehnen, tief atmen, zur Ruhe kommen.
Doch in mir war immer Bewegung. Lebenslust. Energie. Dieses warme Kribbeln, das sagt: Ich will losgehen. Ich will etwas gestalten.
Und genau das brachte mich in einen Zwiespalt: Wenn ich meditierte, fühlte ich mich gebremst.Wenn ich mich bewegte, hatte ich das Gefühl, nicht achtsam genug zu sein.
Heute weiß ich: Das war ein Missverständnis. Achtsamkeit heißt nicht, Energie zu unterdrücken – sie heißt, ihr Raum zu geben.
Ich kann kraftvoll und gleichzeitig präsent sein. Ich darf lebendig sein – ohne mich zu verlieren.
💡 Warum uns das so schwerfällt
Viele von uns haben gelernt, dass Achtsamkeit still sein muss.Wir sehen Bilder von Meditationskissen, geschlossenen Augen, Zeitlupe. Und irgendwo tief in uns entsteht der Gedanke: Ich bin wohl nicht der achtsame Typ – ich bin zu unruhig, zu laut, zu viel.
Doch genau das Gegenteil ist wahr.
Unsere Lebendigkeit ist keine Störung der Achtsamkeit – sie ist ein Teil davon.Wenn wir sie zügeln, verlieren wir unsere Verbindung zu uns selbst.
🌿 Warum ist es so wertvoll achtsam und gleichzeitig aktiv zu sein?
Klarheit entsteht, wenn du mitten im Tun präsent bleibst. Du spürst deutlicher, was stimmig ist – und triffst Entscheidungen mit innerer Sicherheit statt aus Gewohnheit.
Leichtigkeit entsteht, wenn du aufhörst, dich gegen deine Energie zu stellen. Du darfst im Fluss sein, ohne dich selbst zu bremsen.
Resilienz wächst, wenn du lernst, auch in Bewegung zentriert zu bleiben. Dann tragen dich innere Ruhe und Vertrauen – selbst, wenn das Leben laut ist.
🌸 Mein persönlicher Tipp
Früher versuchte ich, Energie zu „beruhigen“. Heute lade ich sie ein, da zu sein.Wenn ich merke, dass mein Kopf voll und mein Körper unruhig ist, tanze ich. Ich bewege mich, manchmal wild, manchmal fließend – und bleibe dabei ganz bei mir.
Ich spüre meinen Atem, meine Füße, den Rhythmus. Und irgendwann merke ich: Ich bin achtsam. Nicht, weil ich still bin – sondern weil ich ganz da bin.
🧘♀️ Kleine Übung: Bewusst in Bewegung
Steh auf. Atme tief ein.
Beweg dich so, wie dein Körper es gerade möchte – vielleicht schwingst du, vielleicht läufst du, vielleicht tanzt du.
Spür den Boden unter deinen Füßen. Deine Atmung. Die Energie in dir.
Sag dir innerlich: Ich darf lebendig sein. Ich darf achtsam sein. Beides gehört zu mir.
Mach diese Mini-Pause immer dann, wenn du spürst, dass du „zu viel“ bist – und erlaube dir, alles zu sein.
🌞 Abschlussgedanken:
Achtsamkeit ist kein Bremspedal. Sie ist die Kunst, ganz da zu sein – mit allem, was dich ausmacht.Wenn du deiner Energie Raum gibst und sie bewusst führst, entsteht eine neue Form von Ruhe: nicht die der Stille, sondern die der Präsenz.
Und das ist vielleicht die schönste Form von Balance.❤️
Wenn du möchtest, begleite ich dich gerne auf deinem Weg, diese inneren Ressourcen noch bewusster zu nutzen. Gemeinsam können wir daran arbeiten, mehr Klarheit, Leichtigkeit und Resilienz in dein Leben zu bringen.
Ich freue mich, dich auf deiner Reise zu begleiten!
bis dahin... herzliche Grüße und Schultern runter, atmen, lächeln
Britta Hülder




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