34 Ein Plan ist ein Plan ist ein Plan...

... und es geht weiter

Wer immer nur Vollgas gibt, riskiert einen Totalschaden!

Letzte Woche war ich am Meer und habe mir eine Auszeit gegönnt. Einfach mal nichts tun, keine Termine haben, Tage ohne Pläne. Ach war das schön! Gleichzeitig habe ich gemerkt, wie notwendig diese Auszeit für mich war. Wie schön wäre es doch, schon entspannt in den Urlaub zu starten und die Zeit in vollen Zügen genießen zu können.

Wie schön wäre es, nicht erst einige Tag zu brauchen, um runter- und anzukommen. Ich finde das ist ein wirklich lohnenswertes Ziel.

Ich arbeite gerne und auch viel. Dabei kommen Pausen in meinem Arbeitstag oft nicht vor. Kennst du das vielleicht auch: noch eben schnell die Mail beantworten, das Telefonat erledigen, nebenbei eine Kleinigkeit essen und schon ist der Tag vorbei ohne das du eine Pause gemacht hast? Dabei sind Pausen so wichtig, denn sie helfen, Stress zu vermeiden oder abzubauen, helfen mir entspannter und gelassener zu sein, beugen einem Burnout vor.

Genauso wichtig sind Pausen, um Kraft zu tanken, die Konzentration aufrecht zu erhalten und Fehler zu vermeiden.

Und Pausen sind gut, um noch mal innezuhalten, zu prüfen ob ich auf dem richtigen Weg bin, ob mein Ziel noch das richtige Ziel ist. Pausen geben mir eine Gelegenheit bei mir selbst zu sein, still zu werden, in mich hinein zu hören und zu spüren was mir wirklich wichtig ist, welche Bedürfnisse ich habe und wer ich in meinem tiefsten inneren bin, meinen aktuellen Standort zu bestimmen.

Es gibt also sehr unterschiedliche Arten von Pausen; alle Pausen sind wichtig und notwendig. Also, Pause machen! Mich selbst daran erinnern es zu tun, mich und meinen Körper ernst nehmen.

Pausen sind, neben der Langsamkeit, für mich eine echter Mehrwert, eine Lebensqualität. Sie sollten keine Luxus sein, sondern eine Selbstverständlichkeit und einen festen Platz in meinem Tag haben.


Wie ich versuche Pausen zu machen und sie als Pause zu nutzen? Das teile ich hier gerne mit dir. Vielleicht ist etwas dabei, was auch dich unterstützt!

  • ich achte auf einen geregelten Pausenryhtmus und stelle mir einen Timer um mich selbst an meine Pausen zu erinnern

  • ich schreibe ein Pausenprotokoll und notiere mir wann und wie lange ich Pause gemacht habe, was ich in der Pause gemacht habe, wo ich meine Pause gemacht habe und ob ich während der Pause etwas für/mit meinen Körper getan habe

  • ich mache einen Spaziergang an der frischen Luft

  • ich höre meine Lieblingsmusik

  • ich meditiere

  • eine kurze Lach- oder Schmunzelpause machen. Lachen baut Stress ab, stärkt die Abwehrkräfte, senkt den Blutdruck und lindert Schmerzen. Selbst wenn wir nur unsere Muskulatur zu einem Lachen verziehen stellen sich diese positiven Effekte ein.

  • ausgiebiges Strecken und dehnen (ca. 5 Minuten) kann lt. verschiedenen Studien, bis zu eine Stunde Schlaf ersetzten

  • autogenes Training, progressive Muskelentspannung und Yoga - alles ganz wunderbare Wege um zu einer tiefen Entspannung zu gelangen

  • was immer hilft: bewusst atmen, tief ein- und ausatmen, dabei den Körper spüren

Und wenn du in diesem Prozess feststeckst, suche dir Unterstützung. Sprich mit einer Freundin / einem Freund darüber, wende dich an eine Beratungsstelle oder buche dir ein Auszeit-Coaching mit mir.


Wenn du magst, schreib mir doch, wie du deine Pausen verbringst. Ich bin sehr neugierig! Ich freue mich immer über deine Rückmeldungen!

bis dahin... herzliche Grüße, bleib achtsam und gesund

Britta Hülder