Du musst nicht perfekt sein, um gut zu sein...
- Britta Hülder
- 6. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
Du darfst unperfekt sein
In unserer heutigen Gesellschaft sind wir oft von dem Wunsch getrieben, perfekt zu sein. Wir setzen uns selbst unter Druck, um in Beruf, Privatleben und sozialen Beziehungen stets das Beste zu geben. Doch dieser Drang nach Perfektion kann uns auch belasten, uns von unserem wahren Selbst entfernen und unsere innere Balance stören. Es ist wichtig zu erkennen: Perfektion ist eine Illusion, die uns oft mehr hindert als hilft. Wahre Stärke und Leichtigkeit entstehen, wenn wir lernen, uns selbst mit all unseren Unvollkommenheiten anzunehmen und authentisch zu sein.
Warum fällt es uns so schwer, unperfekt zu sein?
Es fällt uns oft schwer, unperfekt zu sein, weil wir in einer Welt aufwachsen, die Perfektion als Ziel darstellt. Wir werden ständig mit Bildern von perfekten Menschen, perfekten Leben und perfekten Leistungen konfrontiert. Das führt dazu, dass wir uns selbst kritisch hinterfragen und Angst haben, Fehler zu machen oder nicht zu genügen. Zudem ist es eine tief verwurzelte Angst vor Ablehnung oder Versagen, die uns daran hindert, unsere Unvollkommenheiten zu akzeptieren.
Warum ist das so wertvoll?
Klarheit gewinnen: Um unperfekt sein zu können, ist es hilfreich, zunächst Klarheit darüber zu gewinnen, was Perfektion für dich bedeutet. Oft ist es eine Illusion, die du selbst erschaffen hast. Indem du dir bewusst machst, dass Fehler und Unvollkommenheiten zum Menschsein dazugehören, kannst du den Druck verringern und einen realistischeren Blick auf dich selbst entwickeln.
Leichtigkeit erleben: Wenn du lernst, deine Unvollkommenheiten anzunehmen, kannst du eine Leichtigkeit im Umgang mit dir selbst spüren. Es wird leichter, Fehler zu machen, ohne sich gleich abwertend zu bewerten. Diese Akzeptanz schafft Raum für Freude, Kreativität und dein authentisches Leben.
Resilienz stärken: Der Umgang mit Unvollkommenheit stärkt deine Resilienz. Du lernst, Rückschläge als Teil des Lebens zu sehen und daraus zu wachsen. Je mehr du dich selbst mit all deinen Fehlern akzeptierst, desto widerstandsfähiger wirst du gegenüber Herausforderungen und Stress.
Mein persönlicher Tipp:
Nimm dir regelmäßig bewusst Zeit, um dich selbst zu reflektieren und dich dir selbst freundlich zuzuwenden. Erlaube dir, Fehler zu machen, und feiere kleine Fortschritte auf deinem Weg zur Selbstakzeptanz.
Eine kleine Übung für dich:
Nimm dir jeden Tag fünf Minuten Zeit, um dir selbst eine liebevolle Nachricht zu schicken. Das kann eine einfache Affirmation sein wie: „Ich bin genug, so wie ich bin.“ Schreibe sie auf einen Zettel oder spreche sie laut aus. Diese kleine Übung hilft dir, deine innere Haltung zu stärken und mehr Akzeptanz für dich selbst zu entwickeln.
Abschließende Gedanken:
Perfektion ist eine Illusion, die uns oft mehr belastet als befreit. Indem wir lernen, unsere Unvollkommenheiten anzunehmen, öffnen wir die Tür zu mehr Leichtigkeit, Freude und innerer Stärke. Es ist ein Prozess, der Zeit braucht, aber jeder Schritt in diese Richtung ist wertvoll. Sei geduldig mit dir selbst und erinnere dich daran: Du bist genug – genau so, wie du bist
Wenn du möchtest, begleite ich dich gerne auf deinem Weg, diese inneren Ressourcen noch bewusster zu nutzen. Gemeinsam können wir daran arbeiten, mehr Klarheit, Leichtigkeit und Resilienz in dein Leben zu bringen.
Ich freue mich, dich auf deiner Reise zu begleiten!
bis dahin... herzliche Grüße und Schultern runter, atmen, lächeln
Britta Hülder




Kommentare