Deine Gefühle sind nicht verhandelbar
- Britta Hülder
- 21. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
- sie sind dein ständiger Kompass
Gefühle sind keine Verhandlungssache. Sie sind deine innere Sprache – Hinweise darauf, was du wirklich brauchst, was dich schützt und was dir fehlt. Wenn wir versuchen, sie zu unterdrücken oder zu „verhandeln“, verlieren wir den Zugang zu Klarheit, Leichtigkeit und Resilienz.
Warum sind Gefühle nicht verhandelbar?
Gefühle sind nicht verhandelbar, weil sie deine inneren Erfahrungen sind, die du in diesem Moment fühlst. Sie entstehen aus deinen Bedürfnissen, Werten und bisherigen Erfahrungen – und sie geben dir authentische Informationen darüber, was dir wichtig ist und was du brauchst. Wenn du deine Gefühle leugnest, herunterspielst oder versuchst, sie zu „verhandeln“ im Sinne von „du bist falsch, also ändere dich“, verlierst du den Zugang zu dieser wichtigen Botschaft. Deshalb ist es sinnvoll, Gefühle anzuerkennen und zu prüfen, welche Bedürfnisse dahinterstehen, statt sie zu beurteilen oder zu ignorieren.
Warum sind deine Gefühle wertvoll?
Klarheit entsteht, wenn wir ehrlich hinschauen, was in uns vorgeht. Gefühle geben dir Informationen, nicht Anweisungen zum Handeln.
Leichtigkeit kommt, wenn du Emotionen akzeptierst statt sie zu bekämpfen. Akzeptanz senkt den inneren Widerstand und öffnet Raum für Lösungen.
Resilienz wächst, wenn du durch emotionale Akzeptanz handelst: Du reagierst weniger automatisch, triffst bewusste Entscheidungen und kehrst schneller zu deinem Gleichgewicht zurück.
Mein persönlicher Tipp:
Wähle drei Tage, an denen du dir bewusst Zeit nimmst, deine Gefühle zu benennen, das Bedürfnis dahinter zu formulieren und eine kleine, konkrete Handlung zu planen.
Eine kleine Übung für dich:
Nenne das Gefühl konkret: „Ich fühle mich enttäuscht, weil…“ statt vage zu bleiben.
Frage dich: „Was brauche ich wirklich gerade?“. Beispiele: Sicherheit, Verbindung, Ruhe, Klarheit, Handlung.
Benenne eine kleine, erste Handlung, die dem Bedürfnis entspricht – auch wenn sie imperfect ist.
Umgib dich mit Sicherheit vor dem Umgang: ein ruhiger Ort, etwas Atem, eine kurze Pause.
Prüfe deine Gedanken, bevor du handelst: Braucht diese Reaktion wirklich eine sofortige Entscheidung oder passt eine kleine Pause besser?
Gib dir Zeit: Gefühle kommen, Gefühle gehen. Du musst sie nicht sofort verarbeiten oder lösen.
Abschließende Gedanken:
Deine Gefühle definieren nicht deinen Wert oder deine Zukunft. Sie helfen dir zu erkennen, welche deiner Bedürfnisse erfüllt oder nicht erfüllt sind und sie zeigen dir den Weg zu Klarheit, Leichtigkeit und Resilienz – wenn du sie respektierst und akzeptierst statt sie zu bekämpfen.
Trau dich zu fühlen ❤️
Wenn du möchtest, begleite ich dich gerne auf deinem Weg, diese inneren Ressourcen noch bewusster zu nutzen. Gemeinsam können wir daran arbeiten, mehr Klarheit, Leichtigkeit und Resilienz in dein Leben zu bringen.
Ich freue mich, dich auf deiner Reise zu begleiten!
bis dahin... herzliche Grüße und Schultern runter, atmen, lächeln
Britta Hülder




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