43 Ein Plan ist ein Plan ist ein Plan...

... und es geht weiter


Heute ist der 31. Dezember, der letzte Tag in diesem Jahr.

Zeit um zurück zu schauen, zu reflektieren, was das Jahr für mich bereit gehalten hat. Einfach mal innehalten, atmen und spüren. Welchen Herausforderungen durfte ich mich stellen? Welche Glücksmomente durfte ich feiern? Was hat das Leben mir geschenkt? Wofür bin ich dankbar?

Das vergangene Jahr hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig und wertvoll Augenblicke und Begegnungen sind, die wir einander schenken. Wie wichtig Akzeptanz für die Gegebenheiten ist. Vieles war nur bedingt planbar, Flexibilität war und ist gefragter denn je. Reagieren, auf das was gerade ansteht, das Beste aus der Situation machen. Positiv und optimistisch bleiben. Vertrauen, dass es anders und besser wird und dabei das Leben in die eigenen Hände nehmen. Aktiv werden, wo ich Aktivität brauche. Ruhig werden und mich nach innen wenden, wo ich Ruhe und Verbundenheit mit mir selbst brauche. Hinhören, in mich hinein spüren, was da gerade in mir lebendig ist.

Für mich selbst sorgen, so gut es mir möglich ist. Mich mit lieben Menschen verbinden und austauschen. Mich selbst und andere im Blick behalten. Balance halten zwischen Anspannung und Entspannung.

Gefühle zulassen, alle Gefühle zulassen und annehmen und aushalten. Veränderungen wahrnehmen. An den Herausforderungen wachsen und gleichzeitig nichts erzwingen und dem Leben vertrauen, im Fluss bleiben.

Wenn ich ehrlich bin, hat all das mal besser und mal schlechter geklappt. Also, gnädig mit mir selbst sein, mit all meinen Fehlern und Unzulänglichkeiten, weniger urteilen und gleichzeitig stolz sein, auf das was mir gelungen ist, was ich gelernt habe.

Und zum Jahresende noch einmal aussortieren: all die Gewohnheiten, die mir nicht guttun, all die Dinge, die sich nach Ballast anfühlen, auch all die Menschen, die mir nicht wohlgesonnen sind.

Mit Blick auf das neue Jahr, Pläne schmieden. Wünsche wünschen, manifestieren was mein 2022 ausmachen soll. Neue Rituale ausprobieren. Weniger Ziele festlegen, mich dem Leben anvertrauen. Mit Freude und Optimismus in das neue Jahr gehen. Licht und Offenheit im Herzen tragen.


Vielleicht kommt dir einiges von all dem bekannt vor, vielleicht war dein 2021 auch ganz anders.


Was mir bei der Reflexion geholfen hat? Hier als Anregung

Fragen zum Jahresende:

- Was hat sich im Vergleich zum Jahresanfang verändert?

- Welche Menschen waren dieses Jahr besonders wichtig für mich?

- Worauf bin ich dieses Jahr stolz?

- Welche (kleinen) Wünsche und Ziele habe ich erreicht?


Vorsätze für 2022:

- öfter Ja zu mir selbst sagen

- mehr Zeit mit Menschen verbringen die mir gut tun

- mehr Zeit an Orten verbringen die mir gut tun

- im Alltag Zeit für mich und meine Bedürfnisse blocken


Wenn du in einem Prozess feststeckst, suche dir Unterstützung. Sprich mit einer Freundin / einem Freund darüber, wende dich an eine Beratungsstelle oder buche dir ein Coaching mit mir.


Wie war dein 2021? Hast du Vorsätze für das neue Jahr? Ich bin gespannt auf deine Antworten und freue mich immer über deine Rückmeldungen!

bis dahin... herzliche Grüße, bleib achtsam und gesund

Britta Hülder