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🧘🏼 Du darfst dir Freiräume schaffen

  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Kennst du diese Tage, an denen dein Kalender eigentlich gut geplant ist?

Du hast dir Gedanken gemacht. Du weißt, was ansteht. Du hast sogar bewusst eine Mittagspause eingeplant, weil du weißt, wie wichtig es ist, zwischendurch einmal durchzuatmen. Und dann kommt etwas dazwischen.

Ein wichtiger Auftrag von deiner Chefin. Eine Aufgabe, die nicht warten kann. Etwas, das „nur kurz“ erledigt werden muss.

Und schwupps … ist deine Mittagspause weg. Du machst weiter, denn schließlich gibt es noch so viel zu tun.

Später sitzt du im Auto auf dem Weg zum nächsten Termin. Für einen Moment ist es ruhig. Keine Gespräche, keine neuen Aufgaben – nur du und deine Gedanken.

Und plötzlich kommt dieser Satz: „Ich schaffe das heute alles nicht.“

Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Dieses Gefühl, dass dein Tag schon voll ist und trotzdem immer noch etwas dazukommt. Dieses innere Getriebensein und gleichzeitig die Überforderung, weil du eigentlich längst weisst: Es ist zu viel.

Und trotzdem machst du weiter.

Genau hier lohnt sich die Frage: Wo bleibe eigentlich ich in meinem eigenen Alltag?

Deine Freiräume sind kein Luxus. Sie sind ein wichtiger Bestandteil davon, dass du langfristig gesund, klar und mit Energie durch dein Leben gehen kannst.

 

💡 Warum uns das oft so schwer fällt

Viele von uns haben gelernt, dass Verlässlichkeit bedeutet, alles möglich zu machen.

Wir sind diejenigen, die mitdenken und Verantwortung übernehmen. Wir wollen niemanden enttäuschen. Gerade wenn du engagiert bist und deinen Job ernst nimmst, fühlt sich ein „Nein“ oder ein Verschieben schnell falsch an.

Vielleicht tauchen Gedanken auf wie:

„Meine Chefin braucht mich doch.“„Ich kann die Aufgabe doch nicht einfach liegen lassen.“„Andere schaffen das schließlich auch.“„Ich mache meine Pause später.“

Das Problem ist: Dieses „später“ kommt oft nicht.

Aus einer verschobenen Mittagspause wird ein schneller Snack am Schreibtisch. Aus fünf Minuten Ruhe wird der nächste Termin. Aus einer kleinen Pause wird ein Tag, an dem du nur noch funktionierst.

Dabei geht es nicht darum, weniger engagiert zu sein. Es geht darum, dich selbst in deinem Engagement nicht zu verlieren.

Denn wenn du dauerhaft deine eigenen Bedürfnisse übergehst, zahlst du irgendwann einen Preis: weniger Energie, weniger Geduld, weniger Freude und oft auch weniger Klarheit.

 

🎋 Wie das auf Klarheit, Leichtigkeit und Resilienz einzahlt

🎋Freiräume schaffen Klarheit.

Wenn dein Kopf ständig voll ist, bleibt wenig Raum für deine eigenen Gedanken und Bedürfnisse. Ein Moment Pause ermöglicht dir, wieder wahrzunehmen: Was ist gerade wirklich wichtig? Was brauche ich? Was kann warten?

🎋Freiräume bringen Leichtigkeit.

Nicht jede Minute muss verplant und produktiv sein. Manchmal entsteht Leichtigkeit genau dann, wenn du nicht mehr versuchst, alles gleichzeitig zu schaffen.

Eine Pause ist keine verlorene Zeit. Sie ist ein Moment, in dem du wieder Kraft sammelst.

🎋Freiräume stärken deine Resilienz.

Resilienz bedeutet nicht, immer mehr auszuhalten. Resilienz bedeutet auch, deine eigenen Grenzen wahrzunehmen und gut für dich zu sorgen. Wer regelmäßig auftankt, kann Herausforderungen besser begegnen.

 

🪄 Mein persönlicher Tipp für dich

Schau diese Woche einmal bewusst auf deine eingeplanten Pausen.

Nicht nur: „Wo habe ich Zeit frei?“

Sondern:

„Was brauche ich, damit diese Zeit wirklich mir gehört?“

Vielleicht ist es nicht die perfekte Mittagspause ohne jede Unterbrechung. Vielleicht ist es ein kurzer Spaziergang um den Block. Ein Kaffee in Ruhe. Fünf Minuten am offenen Fenster. Ein Moment ohne Handy und ohne To-do-Liste.

Kleine Freiräume können eine große Wirkung haben.

 

✍️ Eine kleine Übung

Dein Freiraum-Check:

Nimm dir ein paar Minuten und beantworte diese Fragen:

1. Wo verliere ich in meinem Alltag regelmäßig meine geplanten Freiräume?(z. B. Mittagspause, Feierabend, Zeit für mich)

2. Welche Gedanken halten mich davon ab, meinen Freiraum zu schützen?(z. B. „Ich muss erst alles erledigt haben.“)

3. Was wäre ein kleiner Freiraum, den ich mir diese Woche wirklich ermöglichen kann?

Und dann plane ihn genauso verbindlich ein wie einen beruflichen Termin.

Denn: Was im Kalender steht, bekommt eine höhere Chance, wirklich stattzufinden.

 

  🌱 Abschlussgedanken

Vielleicht musst du nicht noch besser organisieren und nicht noch effizienter werden.

Vielleicht darfst du anfangen, dich selbst wieder mit einzuplanen.

Deine Pause ist nicht weniger wichtig, nur weil jemand eine Aufgabe für dich hat.

Deine Energie ist nicht unendlich. Und dein Wert hängt nicht davon ab, wie viel du schaffst.

Du darfst dir Freiräume schaffen und nicht erst dann, wenn alles erledigt ist.

Sondern genau deshalb, damit du weiterhin mit Klarheit, Leichtigkeit und innerer Stärke deinen Alltag gestalten kannst.❤️


Wenn du möchtest, begleite ich dich gerne auf deinem Weg, deine inneren Ressourcen noch bewusster zu nutzen. Gemeinsam können wir daran arbeiten, mehr Klarheit, Leichtigkeit und Resilienz in dein Leben zu bringen.

 

Ich freue mich, dich auf deiner Reise zu begleiten!

 

bis dahin... herzliche Grüße und Schultern runter, atmen, lächeln

Britta Hülder



 
 
 

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